Beschreibung: Die Geschichte von Kloster Donndorf beginnt um 1250 mit der Erwähnung der Namen der Stifter: Meinhard, Frowin und Heinrich von Tundorp. Obwohl die Nonnen des Klosters nicht dem Zisterienserorden angehöreten, lebeten sie nach deren Regeln. Im Jahre 1540 trat das Patronat, die Freiherren von Werthern, zur Reformation über. Damit war das Ende des Nonnenklosters besiegelt. Zugleich wurde aber auch die Stiftung einer Freischule beschlossen. Es entstand eine höhere Lehranstalt für begabte Kanben. Der Schulbetrieb wurde mit einigen Unterbrechungen bis 1928 weitergeführt. Das ehemalige Klausurgebäude diente später als Wohnstätte, bis die Gemeinde Donndorf 1994 die Sanierung und Umnutzung beschloß. die gesamte Klosteranlage wurde 1992 bis 1996 saniert. Im August 1996 ist die Ländliche Heimvolkshochschule Thüringen e.V. als evangelische Bildungs- und Begegnungstätte in das Kloster eingezogen. Das Kloster liegt auf dem Hainsberg, dem östlichen Ausläufer der Schrecke, im Unstruttal. Durch die Randlage des Ortes im Freistaat Thüringen bietet sich ein Besuch des Nachbarlandes Sachsen-Anhalt an. |