Beschreibung: Die Wichtigkeit der Siedlung Eisenach an der via Regia (Königsstraße) war schon den Ludowingern deutlcih. - 1067 gründete Ludwig der Springer die Wartburg.
- 1085 begann er den Bau der Grablege Reinhardsbrunn.
- 1155-1180 wurde der spätromanische Pallas der Wartburg gebaut.
Dies sind einige Beispiele der regen Bautätigkeit eines aufstrebenden Fürstengeschlechts. Vom klösterklichen Eisenach hat nur das Dominikanerkloster (Predigerkirche) 1235 gegründet, als Schule und Museum die Zeiten überstanden. Eine sehenswerte Station: Mit einem Stahl-Glas Neubau steht das evangelische Luther-Gymnasium in Kontrast zu der historischen Substanz von Kreuzgang und Kirchenschiff. Martin Luther und Joh. Sebastian Bach gingen hier zur Schule. In der Georgenkirche am Markt stehen im Chorraum hervorragende Epitaphien der Thüringer Landgrafen aus dem Geschlecht der Ludowinger. Sie wurden 1952 nach Eisenach gebracht, da die Grablege in Reinhardsbrunn keinen würdigen Rahmen mehr bot. (Weitere Ausführungen unter der Pfadstation Reinhardsbrunn.) Die heilige Elisabeth von Thüringen kam als 4jährige ungarische Königstochter nach Eisenach und heiratete später Landgraf Ludwig IV. Sein Epitaph befindet sich in der Georgenkirche. Durch viele Sagen und Wundergeschichten ist sie mit Eisenach verbunden, aber ihre Grabstätte befindet sich in Marburg-Lahn, ihrem Wittwensitz. Es wird berichtet, dass sie gern auf der Creutzburg-Werra weilte und Ludwig IV. ihr eine Steinbrücke bauen ließ, damit sie auch im Winter gut über die Werra kam. |