 | Sie sind derPilger in diesem Netz. |
|  |  | 
Seien Sie herzlich willkommen auf meiner WebSite: www.pilgernetz.de Diese HomePage steht seit dem 15. Dezember 2008 im Netz.  
| Nebenstehende Firmen fördern meine WebSite;dafür möchte ich Ihnen recht herzlich danken. H.-J. Köhler, Opfr i.R. |
| Lichtschimmer am Horizont der Hoffnung Das Volk, das im Finstern wandelt, sieht ein großes Licht, und über denen, die da wohnen im finstern Lande, scheint es hell. … Denn uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns gegeben, und die Herrschaft ruht auf seiner Schulter; und er heißt Wunder-Rat, Gott-Held, Ewig-Vater, Friede-Fürst; auf dass seine Herrschaft groß werde und des Friedens kein Ende auf dem Thron Davids und in seinem Königreich, dass er's stärke und stütze durch Recht und Gerechtigkeit von nun an bis in Ewigkeit. Jesaja 9,1.5-6 Liebe Netzpilger! Die Jugend liebt ja heute wieder viele Abkürzungen, um schnell Mails zu schreiben: zB „hdgdl”-„hab dich ganz doll lieb“. Ich habe heute auch so eine Abkürzung: „LSdH”-„Lichtschimmer der Hoffnung“ Den 1. LSdH hatte der Prophet Jesaja nach dem Jahr 722 v. Chr., als er in einer Zeit größter Verzweiflung, das Kommen eines Friedensbringers sah: Ein Kind, das eingesetzt werde, um mit friedlichen Mitteln, inmitten des Gedröhns von Soldatenstiefeln, eine Macht aufzurichten, die sich wirklich nach Gottes Willen richtet. Den 2. LSdH bekam Maria mit dem Besuch des Engels. Stellen sie sich vor, welches die ersten Gedanken von Maria gewesen sein mussten, als sie erfuhr, dass sie ein uneheliches Kind bekommen sollte! Da musste der Engel ihr schon sehr viel Hoffnung für ihre Zukunft geben, das sie dieses Kind in ihrem innersten Wesen annahm. Gittes Krippe in unserem Bücherregal 2011 Den 3. LSdH brauchte Maria, als sie das Kind außerhalb jeder Klinik und außerhalb jeder menschlichen Ordnung in einem unhygienischen Stall gebären musste. Da mussten ihr schon sehr viele Engel und ein riesiger Stern eine Hoffnung für das zukünftige Leben ihres Kindes geben. Den 4. LSdH bekamen die Hirten, die als einfache Menschen auf einer sozial niedrigen Stufe der Gesellschaft, ein himmlisches Zeichen der Veränderung ihrer Lebensumstände bekamen. Sie haben sich augefmacht, um dieser Hoffnung entgegen zu gehen. Aber auch die klugen und fragenden Menschen, die weisen Männer aus dem Orient, brauchten 5. einen LSdH für ihre wissenschaftlichen Bewertungen des Lebens in der zukünftigen Welt; damit sie ihre Zukunftsprognosen nicht mehr nur in einem verdunkelten Licht der Hoffnungslosigkeit sahen. Sie brauchten den LSdH, um hinter aller Erforschung der kleinsten und größten Teile der Materie und ihrer daraus folgenden Fragen, den Schöpfer des Alls und den Sinn der Schöpfung zu suchen und zu erkennen. So dürfen auch wir, jeder von uns, in vielen hoffnungslosen Situationen unseres Lebens, Gottes „LSdH” bekommen; ja sogar da, wo wir ihn oft gar nicht vermuten. Gott der Herr schenke uns in diesen weihnachtlichen Tagen, und darüber hinaus, seinen „Lichtschimmer am Horizont der Hoffnung“, seinen „LSdH“. Meine kleine Verdichtung „Ein Kind ist geboren“ will Euch dabei helfen. Mailt euch diesen „LSdH” oft zu! Ihr braucht ihn, und Eure Freunde brauchen ihn auch; genauso, wie die Luft zum Atmen, oder wie das Amen in der Kirche. Amen Wir wünschen uns allen in diesem restlichen und dem kommenden Jahr 2012 diesen Lichtschimmer der Hoffnung in allen Bereichen unseres persönlichen, aber auch des politischen Lebens. Eine innerlich ruhige Weihnachtszeit und ein gesegnetes neues Jahr Eure Brigitte und Hans-Joachim Köhler | | | | |
Natürlich ist ein Kirche weiblich. Mütterlich. Und schön Auf Wunsch und Anfrage möchte ich noch einmal diese außergewöhnliche Andacht von Oberpfarrer Perlick aus Römhild ins Pilgernetz stellen. Vor sieben Jahren habe ich mich unsterblich in diese Kirche verliebt. Die Leidenschaft wird hier noch wohnen, wenn ich längst gestorben bin. Das ist meine Kirche. Nicht weil sie mir gehört. Nichts ist hier mein eigen. Das ist meine Kirche, weil ich sie so lieb habe. Ich mag, wie das Licht durch die Fenster fällt. Ich mag, wie sich die Schatten bilden. Ich mag, wie der hohe Raum meinen Träumen Weite gibt. Ich mag, wenn die Gedanken der Menschen während meiner Predigt abschweifen und wie trunken herum torkeln. Sie suchen sich selbst den Weg ins gelobte Land. Ach, und ich mag die Stille hier. Sie hat sieben Stimmen und einen Ton. Ich mag auch die fürstlichen Vorfahren, die hier in ihre Versteinerung erstarren mussten. Sie sind so schön tot. Sie haben ihre Zeit, so wie ich die meine und wir die unsere. Natürlich ist eine Kirche weiblich. Mütterlich. Und schön. Meine Kirche ist erbaute Schönheit und umbaute Sehnsucht. Und Verzweiflung. Und Gnade. Und sinnlich, natürlich, auch das. Wer wagt es, über die Erotik eines Kirchenraumes zu sprechen? Über die knisternden Berührungen Gottes? Warum eigentlich nicht? Wie willst du glauben, wenn Gott dich nicht berührt hat? Wie willst du gerade den Schöpfer körperlos und lustleer lieben? Und trotzdem, und dennoch: Manchmal kann ich sogar hier nur sehr schwer glauben. Dann staune ich halt ungläubig. Ich weiß nicht, wo Gott gerade fehlt, wenn er hier ist. Ich kenne Tage, an denen es ihn gar nicht gibt und Nächte, in denen er mir zu nah kommt. Dann besuche ich diese Kirche, die ich so lieb habe. Die Finsternis steht groß vor den Fenstern. Kirchen übernachten in ihrer eigenen Heiligkeit. Sie hüten den verzweifelten Tanz der Schattenkinder des Lebens. Im Dunkel dieses Gotteshauses buchstabiere ich „Glauben“. Ich habe dann eine Ahnung von den Dingen, die ich nicht durchschauen kann. Ahnungen sind Stiefelknechte des Glaubens. Wenn sich hier Konzerte ereignen, dann badet der Raum in Musik. Die Kirche wird zur Fähre, die über - holt in eine andere Welt. Die Orgel springt in Kaskaden von den Klippen und das Meer der verlorenen Träume rollt mächtig auf mich zu. Wenn hier große Chöre singen, dann klingt es nach Himmel auf Erden und die Fenster der Seele fliegen auf. Was ich dann sehe, wenn ich es höre, ist nicht mehr ganz von dieser Welt. Manchmal wandert die Abendsonne im Jubel der Musik wie ein Suchscheinwerfer über den mächtigen Hochaltar, von Johannes zu Christus über die Jünger und schließlich durch das Fensterglas wieder nach draußen. Die Finger der Sonne zeigen die klingende, singende Botschaft vom Licht. Große Musik in einer Kirche, in die man sich verliebt hat - das ist wie Hochzeit. Wenn ich schließlich zurück taumele in den Aufschrei der Straße und das Stundenglas der Pflichten, dann tanzt meine Seele noch ein bisschen weiter und die Menschen wundern sich, warum ich so unverschämt leuchte. Ich weiß, dass Gott hier nicht wohnt. Aber er hat einen Schlüssel zu diesem Haus. Und wenn ich Glück habe, dann sitzt er wie ein kleiner Junge mit Baskenmütze auf den Stufen zum Chorraum und sagt: „Hallo, mein lieber Landgeistlicher! Wollen wir es heute mal wieder versuchen mit dem Vertrauen?“ Und dann erwidere ich, „Ja. Herr!“ Vor sieben Jahren habe ich mich in diese Kirche verliebt. Und es ist kein Ende damit. In Ewigkeit nicht. Amen. Andacht von Thomas Perlick, Oberpfarrer in Römhild zum Konvent im August 2010 | |
Urlaubsnachlese: 
Foto: Margit Halier | Muscheln im Sand Verdichtung zu einem Foto von Margit Halier Höre und Sehe Da liegen sie Die Muscheln Der Vergänglichkeit Im Sand Noch Trotzen sie Der Vergänglichkeit Mit ihrem Dasein Aus Kalk und Stein Doch über Kurz oder Lang Werden Sie Selbst Sand Werden .. . © by hansjoachimkoehler@msn.com Okt 2010 |
Zella-Mehlis, im Juni 2010 Liebe Netzpilgerer, Sommernachtsträume „Mir träumte!“ Dies ist grammatikalisch und sachlich richtig.
Träume kann man sich nicht wünschen, sie überkommen einen. Meist bleiben sie nur flüchtig in unserem Gedächtnis. Sie stellen eine Schnittstelle dar, zwischen dem Bewusstsein und dem Unterbewusstsein. Sie zeigen unsere Wünsche und Hoffnungen, aber auch unsere bewältigte oder unbewältigte Vergangenheit an.
Schon im Altertum und in der Bibel wurden Träume als Zeichen Gottes gedeutet. Wir lesen über Jakobs Traum von der Himmelsleiter im 1. Buch Mose Kapitel 28 Vers 10 ff. und im 39. und 40 Kapitel, wie Josef in Ägypten die Träume der Hofbeamten und des Pharao deutete. Träume werden so als Vorzeichen des Willen Gottes verstanden.
Die Psychologie hat sich seit Siegmund Freud der Bewertung der Träume als Zeichen der Verarbeitung von bisher unverarbeiteten seelischen Konflikten angenommen.
Nun kommt ja der Sommer hoffentlich bald, und wir wollen ihn nicht mit schweren Träumen belasten. Wir wollen ihn träumend genießen. Wir träumen in den lauen Sommernächten. Wir legen uns auf eine Wiese oder an den Strand, kauen auf einem Grashalm und geben uns den Träumen von der Schönheit der Schöpfung Gottes hin.
Dabei erholen wir uns und schöpfen neue Kraft. Eine Kraft, um die Probleme des Alltages und die Probleme zur Erhaltung und Bewahrung von Gottes Schöpfung zu bewältigen. So gesehen sind Sommernachtsträume auch eine Form des Gebetes.
Nutzen Sie doch zum Träumen und Nachdenken im Gras meine folgende kleine Verdichtung: "Träume sind Schäume"
Ich wünsche Ihnen beim sommerlichen Träumen eine gute Erholung und Gottes erbauliche Inspiration.
Ihr Hans-Joachim Köhler Träume sind Schäume Träume sind Schäume sag ich und schlag die Träume in den Wind bis der Wind die Träume mir aufschäumt und ich sie schlecke © by hansjoachimkoehler@msn.com februar 2010 |  Gisela Herfurth - Ich bin zu Gast gewesen - ca.1970 |
Farnherz Ein Farnherz ist zugleich empfindlich und robust Gebilde der Entwicklung Berührung der Gemeinsamkeit Zeichen der Liebe im Grün der Hoffnung Zeichen der Unendlichkeit
Woher hat es die Empfindlichkeit ? Woher hat es die Robustheit ?
Ich das schaue Woher und ahne das Wohin
Jetzt aber fühle ich die Verbindung von Diesem und Jenem die Dimension der Liebe die Erfüllung der Zweisamkeit in der Verbindung der Einsamen die seit der Schöpfung vereint und getrennt sich vereinen
empfindlich und robust
© by hansjoachimkoehler@msn.com jan 2010 | 
| __________________________________________________________________ Pilgernetz ist ein neuer Weg der spirituellen Orientierung!... Eine kleine Einführung: Segen zum Geleit des Kabaretisten Hans Peter Hüsch Lehre mich die Kunst der kleinen Schritte Antoine de Saint-Exupéry: Pilgern ins Ich Ich pilger und pilgere Ich pilg´re ins Ich, Bleib stecken und stocke, Wo finde Ich mich? Da bin ich. Ich stehe, Ich suche und gehe, Schau um mich und kreise Nur ständig um mich. Ist dies nun mein Pilgern, mein Pilgern ins Ich? Ich stolpere weiter Und wanke ins Nichts! Und in diesem Nichts Das sich wandelt und spricht; Da fand, was ich brauchte, Da fand ich Dein Ich. © by hansjoachimkoehler@msn.com
Februar 2010
| Begegnung Zwei Menschen begegnen sich. Sie spüren den Augenblick, schaun sich in die Augen. Was sehen sie? Die Tiefe der Sehnsucht, den Wunsch der Nähe, die Blüte der Hoffnung. Sehen sie auch den Tag des Erkennens? © by hansjoachimkoehler@msn.com 13.Juli 2001 | | Pilgern ist ein Weg der inneren und äußeren Einstellung!
Wir gehen diesen Weg zu Fuß oder im Netz und begleiten ihn mit dem Geist.
Wir suchen alte Pilgerstraßen und Pilgerstätten auf und lassen uns von ihnen inspirieren.
Wir suchen die geistliche Dimension in uns und lassen sie von außen auf uns wirken.
So stärken wir uns, verändern uns, finden Wege und Auswege der inneren und äußeren Einstellung.
Wir pilgern eben!
© by hansjoachimkoehler@msn.com |
Fundstück: Geocaching - die High-Tech-Schnitzeljagd (für die ganze Familie) aus "Family" 3/08 Unmöglich
Verdichtete Meditation zur Jahreslosung 2009 Lukas 18, 27 "Was bei den Menschen unmöglich ist, das ist bei Gott möglich."
Unmöglich, Sagt Es, ist der Weg. Der Weg den Es geht, zum Werden.
Unmöglich, sagt Sie, ist der Weg. Der Weg zur Erhaltung des Glücks.
Unmöglich, sagt Er, ist der Weg. Der Weg zum Durchbruch des Schweigens.
Unmöglich, sagst Du, ist der Weg. Der Weg durch das Ich zum Sein.
Unmöglich ist nichts, sag Ich: Der da Ist! Der da War! Der da Kommt!
Unmöglich Ist nichts, sag Ich: Der Weg! Die Wahrheit! Das Leben!
Unmöglich Ist nichts, sag Ich: Dein Gott! Dein Herr! Der Allmächtige!
© by hansjoachimkoehler@msn.com Dez. 2008 weitere Verdichtungen unter... oder... | | Die Zeit
Die Zeit ist da sie kommt und geht und zeigt wie alles nur besteht für eine Zeit die kommt und geht und ist doch da und kommt und geht und geht und kommt ist da und geht die Zeit ...
sie geht bis hin zur Ewigkeit!
© by hansjoachimkoehler@msn.com am Neujahrstag 2002 pX Der Schritt
Du stehst!
Das erste Mal Hast du dich hochgezogen, Wagst einen ersten Schritt. Und fällst. Und gibst nicht auf. Du ziehst dich hoch, Und stehst! Wagst Deinen Schritt! Und einen mehr. Und fällst, Und gibst nicht auf. Lässt an die Hand dich nehmen, Und gehst nun Schritt für Schritt, Von meiner Hand begleitet.
Und dann auch ohne mich.
Wenn dann du fällst, Und gibst nicht auf, Und wagst den nächsten Schritt. So wirst du geh´n - Und steh´n In deinem Leben.
Und ich geh mit!
Bis du Mich führst, Dann, Schritt Um Schritt. Allen Kindern und Enkeln -
© by hansjoachimkoehler@msn.com 03.05.2005 |
Ich bitte nicht um Wunder und Visionen, Herr, sondern um Kraft für den Alltag.... Hans Dieter Hüsch: Im Übrigen meine ich, dass Gott uns das Geleit geben möge immerdar... Kleine Karte für den Pilgerweg nach Christes am 22. August 2010. Die größere Karte und das Programm finden Sie etwas weiter oben auf dieser Seite. Diese Version wurde am 19. August 2010 um 22:00 Uhr ins Netz gestellt. Sie können diese Karte kopieren und mit Ihrem Grafikprogramm bearbeiten und drucken.
Seien Sie herzlich Willkommen auf meiner Homepage
|
 |
|  |  |  | Hans-Joachim Köhler, Oberpfarrer i. R. | hansjoachimkoehler@msn.com |  |
|  |